Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat auf dem Samsung N150

Nachdem ich mein Samsung N150 immer begeisterter unter Ubuntu nutze und mittlerweile dort meine komplette Entwicklungsumgebung eingerichtet habe, war es an der Zeit, auf die aktuelle Version 10.10 von Ubuntu alias Maverick Meerkat aufzurüsten. Hier nun die ersten Erfahrungswerte.

Das Upgrade geht wie von Ubuntu gewohnt reibungslos über die Bühne, nachdem ich die Paketquellen so konfiguriert habe, dass nicht nur LTS-Versionen angeboten werden. Nach dem etwas zähen Download einer vierstelligen Anzahl von Softwarepaketen und dem Entpacken, Installieren und Konfigurieren kommt der Neustart und die bange Frage, ob noch alles läuft.
Und ja, es läuft alles. Auch die Samsung Tools fürs Backlight, für die Lautstärke-Regelung und die anderen Sondertasten funktionieren wie bisher. Die neue Schriftart namens Ubuntu sieht gefällig aus, ansonsten sieht man kaum Unterschiede.
Während 10.4 jedoch ab und zu ohne ersichtlichen Grund den X-Server ins Nirvana riss, läuft 10.10 derzeit absolut stabil. Das ist also ein klarer Fortschritt. Weitere gravierende Änderungen konnte ich bislang nicht ausmachen. Könnte aber auch daran liegen, dass ich nicht wirklich viele der mitgelieferten Programme nutze. Als Entwickler brauche ich PHP, Apache, MySQL, vi sowie die üblichen Browser und Thunderbird. Da sehe ich keine Unterschiede zu 10.4.
Auch beim Thema Akkulaufzeit hat sich nichts geändert mit dem Upgrade – der Stromverbrauch bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie vorher – grob geschätzt 10 bis 20% mehr als unter Windows 7, wo ein voller Akku ein gutes Stück länger halten soll als unter Ubuntu – laut jeweiliger Anzeige der Restlaufzeit.